Wir bauen unsere eigene Platine für OpenDTU und Ahoy!

Wir wären nicht Panelretter, wenn wir nicht selbst Hand anlegen wollen würden!  Deswegen haben wir uns für die Ertragsmessung unserer Stecker-Solaranlagen für die OpenSource-Software “OpenDTU” mitsamt selbstentworfener Platine entschieden. Damit auch alle anderen ihr Balkonkraftwerk einfach tracken können, stellen wir diese Platine jetzt als OpenSource-Variante für jeden zur Verfügung. Dadurch soll es allen kostengünstig möglich sein, ihre Energieerzeugung selbst zu messen. 

 

Energiewende gelingt nur mit Transparenz!

Was ist OpenDTU?

OpenDTU ist ein Datenerfassungssystem, das direkt mit den Hoymiles-Wechselrichtern kommunizieren kann. Gegenüber den offiziellen DTU-Systemen von Hoymiles, kann man die erzeugten Daten nicht nur innerhalb der App nutzen, sondern in eigenen Diagrammen oder für die Hausautomation verwenden. Die Möglichkeiten sind hier nahezu unbegrenzt! Für mehr Informationen zu OpenDTU schau doch mal in unserem Blogpost zum Thema rein!

Und warum jetzt die Platine?

Ganz einfach! Für OpenDTU [1] benötigt man einen Mikrocontroller, auf dem die entsprechende Software läuft und einen Funkchip, der die Kommunikation mit dem Hoymiles-Wechselrichter übernimmt. All diese Bauteile müssen miteinander verbunden und richtig ausgelegt werden, damit kommuniziert werden kann.

Mit einer Platine wird all das einfach und unkompliziert gelöst. Wenn man die Platine einmal produziert hat, kann man die nötigen Komponenten einfach einlöten und schon hat man in unter 10 Minuten ein fertiges DTU-System! Falls du über keine Löterfahrungen verfügst, kontaktiere uns doch gerne und wir schauen, dass wir dir einen Platine zukommen lassen. Man benötigt darüber hinaus noch etwas Erfahrung mit Hausautomatisierung und MQTT, um die Platine richtig nutzen zu können.

Die Platine haben wir mit Eagle erstellt und kann bei jedem beliebigen Platinenfertiger bestellt werden. Die Daten dazu findet ihr auf unser GitHub-Page des Projektes! Falls du die Platine bestellen willst, empfehlen wir eine erhöhte Platinen-Dicke von mindestens 2 mm zu wählen, um Probleme mit dem integrierten USB-Anschluss zu vermeiden.

 

Was braucht man zum Bau dieser Platine?

Eigentlich gar nicht viel! Grundlegend solltest du einen Lötkolben und Lötzinn haben. Solltest du keinen zu Hause haben, frage doch bei deinen Freunden und Bekannten nach! Alternativ kannst du auch zu einer offenen Werkstätte oder einem Makerspace gehen, dort wird dir garantiert geholfen.

Darüber hinaus benötigst du die Platine selbst! Diese kannst du mit den Daten aus Github bequem bestellen. Schreib uns gerne auch eine Mail oder kontaktiere uns über das Kontaktformular, falls du hier Fragen oder Verbesserungen hast. Wir senden dir gerne auch eine Platine zu, falls wir noch welche auf Lager haben!

Neben der Platine benötigst du noch den ESP32-Mikrocontroller [2] und einen NRF24-Funkchip [3]. Beides findet sich in jedem gut sortierten Bastelversandhandel. Unsere Lieblingsbezugsquelle für unsere Basteleien haben wir dir gleich mal in den Quellen verlinkt!

Hast du alles beisammen, kannst du direkt loslegen! Stecke die Bauteile vorsichtig und mit der richtigen Orientierung auf das Board und verlöte die Kontaktstellen sorgsam.

Nach dem Löten musst du die Platine bzw. den ESP32-Mikrocontroller nur noch flashen! Alle Schritte hierzu findest du auf der Projektseite [1] und in unserem Blogpost zum Thema OpenDTU!

Noch ein Hinweis zum Programmieren des Controllers: Der USB-Stecker an der Platine dient lediglich zur Spannungsversorgung und kann daher nicht zum Programmieren verwendet werden!

Und ab damit in das USB-Netzteil!

Hast du alle Schritte absolviert, bist du jetzt Besitzer deines eigenen und selbst gemachten DTU-Systems. Du hast damit die volle Kontrolle über deine eigenen Daten!

 Du hast Lust mehr über Panelretter zu erfahren und wie unsere Produkte funktionieren?

Check doch mal unsere Produkte aus und werde selbst zum Kraftwerksbetreiber!

 

[1] tbnobody, OpenDTU-Git

[2] AZ-Delivery, ESP32-D1-Mini-Mikrocontroller

[3] AZ-Delivery, NRF24-Funkchip

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